Willkommen in der SDR

Denke ich an die Zeiten des eisernen Vorhangs zurück, kommt das ungute Gefühl von früher hoch, wie bedrückend es z.B. für die Menschen in der DDR war, nicht reisen zu dürfen, nicht frei wirtschaften zu dürfen, kaum Auswahl in den Läden zu haben etc. und wie ungerecht es war, dass eine privilegierte Schicht alles durfte und auch westliche Güter einkaufen konnte. Schlimme, beklemmende Zeiten.

Nun sind wir also wieder soweit: In der Schweizerischen Demokratischen Republik herrscht die Zweiklassengesellschaft: Die Privilegierten auf der einen und die Unzertifizierten auf der anderen Seite. Die Willkür ist noch grösser als zu Zeiten der DDR. Denn dort wusste man auf lange Zeit hinaus, woran man war. Bei uns ist nichts gewiss, alles kann sich innert Wochen ändern. Dass Geimpfte ein Zertifikat erhalten, obschon auch sie sich weiter mit dem Corona-Virus anstecken und andere infizieren können, ist der Gipfel der Willkür. Dass Ungeimpfte für kurze Zeit das Privileg der Zertifizierten einkaufen können, macht es nicht besser, es hält beim billigeren Test für CHF 54.- zwei, beim teureren für weit über hundert Franken gerade mal drei Tage. Will man sich das Privileg also dauernd kaufen, kostet das zwischen CHF 800.- und 1’400.- pro Monat.

Man kann sich ja impfen lassen! Ja, man konnte auch in der DDR gewisse Dienste anbieten, um Privilegien zu erhalten, man kann auch seine Seele verkaufen und unbekannte langfristige gesundheitliche Risiken für ein kurzfristiges Privileg eingehen – die Pharmaunternehmen haben die Haftung für erst künftig feststellbares Versagen dem Staat überbunden, sprich uns, den Steuerzahlern, müssten da nicht alle Alarmlampen rot aufleuchten? Entscheidend ist aber, dass der Bundesrat, der die Zweiklassengesellschaft nun verfassungswidrig geschaffen hat, widersprüchlich handelt, wenn er Impfung zum Schutz vor dem Virus propagiert, dann aber die Umgeimpften schikaniert, weil sie wen eigentlich gefährden? Die Geimpften sind ja geschützt – oder doch nicht?

Wer sich impfen lassen will, soll sich impfen lassen; die anderen soll man in Ruhe lassen. Das sozialistische Gesundheitsdiktat nach dem typischen Giesskannenprinzip taugt allerdings nichts. Vernunft sollte einkehren und es sollten endlich gezielte und verhältnismässige (notwendige, geeignete und am wenigsten in die Rechte eingreifende) Massnahmen ergriffen werden: Intensivbettenanzahl erhöhen, indem z.B. der Pflegejob massiv attraktiver gemacht wird (sehr hohe Lohnzahlungen sind noch immer unendlich viel günstiger als Lockdowns etc.), strikte Einreisekontrollen mit Tests und Quarantäne verordnen, gefährdete Menschen schützen.

Aber gebt unseren Kindern schnell die Freiheit wieder zurück!

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